Allerheiligen
Am vergangenen Dienstag beging die katholische Kirche das Allerheiligenfest. Neben der ursprünglichen dankbaren Erinnerung an alle Glaubenszeugen hat sich das Totengedenken des folgenden Allerseelentages auf diesen Feiertag vorverlegt.
Und so besuchten auch in diesem Jahr zahlreiche Menschen ihre verstorbene Angehörige an den Gräbern auf dem Elsendorfer Friedhof.
„Wir alle die wir uns hier versammelt haben, haben etwas gemeinsam, die Erinnerung an bestimmte Menschen...“ begann Padre Gabriel Ramos-Valiente die Andacht. Es war eine Stunde des Erinnerns an liebe Menschen die uns voraus gegangen sind. „So manchen Lebensweg sind wir gemeinsam mit ihnen gegangen. Nicht vergessen werden soll das Leid der trauernden und die Gewissensnot jener die in Streit voneinander gegangen sind“ so Padre Gabriel weiter. Gedacht wurde auch allen Menschen die durch plötzliche Krankheit, Naturkatastrophen oder den Schrecken des Krieges gestorben sind.
„Wir haben noch etwas gemeinsam“ betonte Padre Gabriel. „Wir richten uns aus auf Jesus Christus der aus Liebe, am Kreuz sein Leben hingegeben hat damit er uns aufrichtet wo wir es nötig haben“. Zum Abschluss der Andacht wurden die Gräber des Elsendorfer Friedhofs gesegnet. Musikalisch umrahmt wurde die Gedenkfeier von der Blaskapelle Elsendorf
Gottesdienst im Laurentiussaal
Dem Friedhofgang voraus ging ein Gottesdienst im Laurentiussaal zum Allerheiligenfest.
In seiner Predigt ging Padre Gabriel der Frage nach was den „Heilig“ sei. Die Heiligen seien Menschen gewesen wie wir alle. Heiligkeit ist Gnade, aber auch Menschliche Mühe und Kraft. Den Heiligen hat keiner die Steine aus dem Lebensweg geräumt, Krankheit, Schmerz und Not erspart und vor Gefährdung und Versuchung bewahrt. Trotzdem sind sie Christus nachgefolgt und Heilig geworden.