Es waren Menschen wie wir
Einmal mehr wurde in Elsendorf am Volkstrauertag (17 November) den Toden und Vermissten beider Weltkriege gedacht. Es waren Menschen wie wir. Jeder von Ihnen hatte einen Namen und eine ganz eigene Lebensgeschichte. Die Toden haben es verdient das wir Ihrer gedenken. Wir haben die Pflicht uns darum zu bemühen das vergleichbares nie wieder geschieht sagte Padre Gabriel Ramos-Valiente zu Beginn der Gedenkfeier.
Wie jedes Jahr üblich wie traditionell versammeln wir uns vor dem Kriegerdenkmal um den gefallenen, vermissten und auf anderer weise zu Tode gekommenen der Weltkriege aller Zeiten zu gedenken. Aber ich glaube in diesem Jahr und in den letzten 2 Jahren ist die Situation deutlich eine andere. Was wir seit Jahrzehnten für unmöglich gehalten haben das es in Europa wieder einen Krieg, einen großen Krieg gibt ist eingetreten und deswegen ist es wichtig und gut das wir uns heute versammeln, und das wir auch im Vorfeld in der Kirche um den Frieden gebetet haben sagte 1 Bürgermeister Johannes Krapp.
Schlüsselfelds Bürgermeister dankte allen beteiligen
Ihnen Herr Padre Gabriel herzlichen Dank das Sie da sind aber auch allen die diese Gedenkfeier immer so schön vorbereiten und sich um unser Gotteshaus kümmern. Ich darf mich im Namen vom 1. Vorstand des Soldaten-Kammeratschaftsvereins (SKV) Gerhard Körner auch dafür bedanken das die Fahnenabordnungen eine Möglichkeit haben Ihre Fahnen während des Gottesdienstes abzustellen. Das ist ja nur ein Beispiel für das viele was geleistet wird das wir ein schönes Gotteshaus haben denn eins ist auch sicher in den letzten 2.000 Jahren gab es viele Kriege und Auseinandersetzungen. Eines hat diese Kriege immer überdauert und das ist die Kirche und der Glaube an den auferstandenen der Glaube daran das es nach all dem Leid und der Verzweiflung die Liebe der Zusammenhalt die Solidarität die Freundschaft siegen wird. Wir haben jetzt 2024 vor 110 Jahren 1914 war eben die erste große Katastrophe im werden der 1 Weltkrieg. Und aus der Sicht 110 Jahre zurück vergisst man oft was das eigentlich für den einzelnen für die einzelnen bedeutet hat. Man muss sich vorstellen pro Tag, nicht pro Woche, pro Monat, sondern pro Tag sind über 5.000 Menschen gefallen und doppelt so viele verwundet worden 4 1/2 Jahre lang. Die zweite große Katastrophe 1944 erst 80 Jahre her aber auch da trat der Krieg in die totalste Phase ein. Nämlich in die großen Abwehrkämpfe bis zum Ende des Krieges. Man hat oft darüber diskutiert ob das Attentat auf Hitler 1944 den nicht zu spät war. Was man den damit hätte noch erreichen wollen. Mann hätte eines erreicht: Vom 20 Juli 1944 bis zum Ende des Krieges genau so viele Soldaten gefallen genau so viele verwundet worden genau so viele ermordet worden in Konzentrationslagern wie die ganzen 5 Jahre vorher. Also man kann sagen man hätte sich durch den verfrühten durch das frühere Ende des Krieges die hälfte aller gefallenen Toden und anderweitig zu Tode gekommen gespart. Und daran soll an diesem Tag immer wieder erinnert werden damit sich es eben nicht wiederholt beendete Bürgermeister Krapp seine Rede.
Im Anschluss wurde als Zeichen des erinnerns und des gedenkens aber auch als Zeichen des Friedens und als Mahnung für die Zukunft ein Kranz niedergelegt.