Zunehmend farbiger
Kirchenschiff und Sakristei wurden verputzt
In der jüngsten gemeinsamen Sitzung von Kirchenverwaltung und den Elsendorfer Mitgliedern des Pfarrgemeinderates war auch die Kirchensanierung Thema. Herbert Körner hat dabei die Anwesenden Mitglieder der beiden Gremien auf den neusten Stand der Dinge gebracht. Einmal mehr wurde bekräftigt das es das Ziel ist das spätestens ab Ostern in der Elsendorfer Kirche wieder Gottesdienste stattfinden. „Das ist machbar“ stellte Herbert Körner klar. Vorausgesetzt natürlich das nicht erneut wieder unvorhergesehene Probleme auftreten. Dass es die gegeben hat zeigt der Blick zurück ins letzte Jahr. So war ursprünglich geplant das die Sanierung am 11 Dezember (3. Advent) ihren Abschluss findet. Dass das nicht machbar ist war relativ schnell klar als am Dachstuhl und Mauerwerk immer mehr Schäden aufgetreten sind. Ebenfalls geplant war, dass das Baugerüst im Innenraum bis Weihnachten entfernt wird. Auch hier dauern die Arbeiten länger als gedacht sodass das Kirchenschiff noch immer eingerüstet ist. Nichtsdestotrotz gehen die Arbeiten natürlich weiter. Und es sind auch zunehmend vortschritte zu erkennen. Die Sakristei wurde im Dezember durch Elsendorfer Eigenleistung neu verputzt. Auch das Kirchenschiff und die Empore bekamen neuen Putz.
Geplante Arbeiten zu Jahresanfang
Für Jahresanfang ist geplant das die Malerarbeiten beendet werden. Die Fenster und der Altarbogen bekommen ihre rot-schwarze Umrandung. Auch die Stuckzierleisten an der Wand bekommen ihren farbigen Anstrich. Diese Arbeiten werden von der Kirchenmalerwerkstatt Dörfler aus Bamberg ausgeführt. Wenn die Malerarbeiten beendet sind soll im Januar auch das Gerüst aus der Kirche entfernt werden. Es wird anschließend für den Glockenturm verwendet (sofern die Witterung das zulässt). Der Glockenturm weist erhebliche Schäden auf. Die Balken am Fuß des Daches sind morsch und zerbröseln. Sie werden ebenso ersetzt wie die Dachschindel die Risse haben oder locker sind. Bei der letzten Turmsanierung von 1960-61 wurden Kupfernägel zum Befestigen der Schindel verwendet. Kupfer ist jedoch ein zu weiches Material weshalb sich mit der Zeit die Schindel lösten. Um den Kirchturm sanieren zu können wird der Turm bis hoch zum Turmkreuz eingerüstet. Bei dieser Gelegenheit wird auch die Kugel unterhalb vom Kreuz welche eine Zeitkapsel enthält neu vergoldet. Im Innenraum ist geplant das die letzte Kirchenbank auf beiden Seiten unterhalb der Empore entfernt werden. Auch auf der Empore fallen die hintersten Bänke weg. Hier wird der Motor und der Blasebalg für die Orgel stehen. Dadurch wird in den Wintermonaten aus dem Dachstuhl keine kalte Luft durch die Orgel ins Innere der Kirche geblasen.
Sakristei mit unterschiedlicher Größe
Im Rahmen der laufenden Kirchensanierung wird sich auch zunehmend mit der Geschichte der Elsendorfer Kirche beschäftigt um diese so gut es geht zu erforschen. So wurde jetzt festgestellt das die Sakristei offenbar in früheren Zeiten unterschiedlich groß war. Darauf lassen Dachschrägen schließen die im Dachboden der Sakristei zu sehen sind. Eine dieser Erweiterungen war 1961. Wann die anderen Erweiterungen waren ist unklar. Sicher ist jedoch das neben der Kirche die Raiffeisenbank ein Lager für Landwirtschaftliche Produkte hatte. Als die Raiffeisen in den Mühlenweg umzog wurde auch die Sakristei letztmalig erweitert.