Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick hat zum Gedenktag der heiligen Elisabeth von Thüringen den Einsatz der Kranken- und Pflegekräfte in der Corona-Krise gewürdigt. „Sie sind leuchtende Zeichen der Liebe Gottes, wie es die heilige Elisabeth war“, sagte Schick am Donnerstagabend in einem Pontifikalamt im Bamberger Dom.
Zum Allerseelenfest hat Erzbischof Schick die Gläubigen zur Hoffnung für die Verstorbenen aufgerufen. An ihnen solle sich erfüllen, was zuvor an Allerheiligen gefeiert wurde: „Sie sollen zu Gott kommen und zu allen Heiligen gehören.“ Das gelte insbesondere für diejenigen, denen das irdische Leben früh und grausam genommen wurde, wie etwa für die Ermordeten in Nizza und Paris.
An Allerheiligen ist es guter Brauch und Tradition, sich mit seinen Verwandten zu treffen, miteinander zu Essen und die Gräber der Verstorbenen zu besuchen und ihrer zu gedenken. Bei den traditionellen Friedhofsgängen werden in Rahmen einer kleinen Andacht die Gräber gesegnet – als Zeichen dass unsere Verstorbenen nicht vergessen sind und dass der Tod nicht das Letzte ist, sondern, dass Gott uns alle herausrufen wird aus dem Tod und uns ewiges Leben schenkt.
Erzbischof Schick hat die getauften Christen auf ihre Aufgabe hingewiesen, zur Mission und Evangelisierung beizutragen. Bei der Herbstvollversammlung des Diözesanrats appellierte Schick an die Laienvertretung, die Verbreitung und Vertiefung des Evangeliums zu fördern.